Server einrichten

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Ein neuer Root-Server ist eingetroffen, nun geht es ans einrichten.

Root-Server einrichten

normalerweise bekommt man vom Provider, bei dem man den Server angemietet hat, eine Email mit den Zugangsdaten.
Sofern man nicht die Möglichkeit hatte, bei der Bestellung des Servers schon das gewünschte Betriebssystem und Fesplattenstruktur zu wählen, geht es jetzt an das Server einrichten.

Wenn man den Rootserver nicht manuell einrichten möchte, was für Anfänger nur zu empfehlen ist, wenn der Server vorerst nicht benötigt wird, kann man bei den meisten Server-Providern ein Basis-Image zur Installation auswählen.

Dazu wählt man sich in den Support-Bereich des Providers ein, wählt den Server, den man einrichten möchte und dsa Basis-Image. Normalerweise wird dies Linux Debian oder Unbuntu sein.

Manche Provider bieten weiterhin noch an, die Festplatten-Partitionen vorher auszuwählen. Hier muss jeder für sich entscheiden, wie die Partitionen aufgeteilt werden sollen.

Nach einem Klick auf Start wird der Server nun installiert. Einige Provider, darunter OVH, erlauben das zusehen der Installation an einer Fortschrittsübersicht. Andere wiederum schreiben nur, dass eine Installation im Gange ist.
Die Dauer kann sich von 15 Minuten bis mehrere Stunden belaufen.

Nach der Installation wird wieder eine Email mit IP den neuen Zugangsdaten verschickt oder nur ein Hinweis, dass der Server nun fertig ist und das Passwort im Support-Bereich zu lesen ist. Nun kommt das erste Einloggen auf den Server.

Einloggen auf den Server

Mit einem SSH-Client, meist wird Putty benutzt, wählt man sich auf den SSH Port seines Servers ein.
Nach Eingabe der Kommando-Shell ist man nun Herr über seinen Server. Als erstes sollte das Betriebssystem auf den neuesten Stand gebracht werden und alle Updates nachgezogen werden.
Unter Linux Debian erfolgt dies mit dem Aufruf der apitude Routine

# aptitude update
# aptitude upgrade

Nun ist der Server aktuell und kann eingerichtet werden.

An die Absicherung des Servers denken

Zunächst sollte man aber an die Sicherheit denken und den SSH Zugang entsprechend sichern, beispielsweise durch einen RSA-Key und ändern des SSH Ports.

Auch Firewals und Überwachungsprogramme sollten nicht fehlen, sofern diese benötigt werden. Darunter beispielsweise fail2ban zur Logfile-Überwachung und zum blocken, wenn zu viele Anfragen von einer bestimmten IP ankommen.

Jeder Server-Administrator sollte sich darüber im Klaren sein, dass zunächst die Absicherung des Server im Vordergrund steht, danach die Applikationen installiert werden sollten.

Server-Applikationen einrichten

Nun, nachdem der Server nach eigenen Wünschen hergerichtet ist, können die Applikationen installiert werden.

Hierunter sind die Meisten:

Apache Webserver

Der Apache Webserver liegt derzeit in der Version 2 vor. Er ist der am häufigsten eingesetzte Webserver auf Linux Basis. Realtiv einfach zu konfigurieren und mit virtuellen Hosts zu bestücken liefert er schnell und zuverlässig Webseiten aus.

PHP Websprache

PHP ist die am häufigsten in Verbindung mit Apache benutzte Websprache. Viele kostenlose Skripte setzen auf PHP auf. Diese Programmiersprache ist relativ einfach zu erlernen und in Verbindung mit HTML erzeugt sie Webseiten und Ausgaben an den Web-Besucher.

MySQL Datenbank

Die Daten für PHP wird meist in einer SQL Datenbank gespeichert. Hier bietet sich MySQL an. Auch hier ist der SQL Syntax relativ einfach anzuwenden und die Datenbank ist einfach in PHP einzubinden. MySQL besticht durch seine Skalierbarkeit, Master/Slave Replikation und Zuverlässigkeit.

Postfix Mailserver

Die meisten Webanwendungen möchten auch Email verschicken. Hierzu bietet sich Postfix an, er ist sehr einfach zu konfigurieren und arbeitet schnell und zuverlässig. Administratoren sollten nach der Einrichtung des Mailservers diesen auf einen Open-Relay testen, damit dieser nicht als Spam-Schleuder verwendet wird.

Somit wäre der Server als Webserver installiert. Natürlich gibt es auch andere Einsatzgebieten, für die man seinen Server einrichten kann.

Beispielsweise als Gameserver oder Minecraft-Server. Hierfür werden andere Konfigurationen benötigt, der Server sollte aber dennoch genügend Aufmerksamkeit in Sachen Sicherheit und Absicherung bekommen.

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