Mit scp Daten von einem Server auf einen anderen kopieren

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Viele Server Administratoren betreiben ihre Server nur mit einem SSH Zugang, was auch gut ist. FTP stellt immer eine Sicherheitslücke dar. Auch ist es schwierig, bei großen Datenmengen ein zip oder tar.gz Archiv anzulegen. Beispielsweise wenn der Umzug eines Debian-Mirrors ansteht, müssen rund 70 GB Daten verschoben werden.

1:1 Kopie mit scp von einem Server auf einen anderen Server kopieren

Wie wäre es, wenn gleich die Datenstruktur, wie sie ist, kopiert werden kann. Alles ohne Umweg eines Archives, welches wieder Zeit und Festplattenspeicher in Anspruch nehmen würde.

Wenn der Server bereits über einen SSH Zugang verfügt, bietet sich hier scp hervorragend an.

SCP ist ein Copy Befehl über die SSH Leitung (normalerweise Port 22).

Geplant ist der Umzug eines Debian Mirrors in Form eines Proxmox Containers. Hierzu müssen ca. 70 GB ohne Umweg aus einer VM in eine andere auf einem neuen Server kopiert werden. Der Copy der reinen Daten ist deshalb notwendig, da gleichzeitig ein Update von Proxmox 1.9 auf Proxmox 2.0 RC1 ansteht. Eine weitere Schwierigkeit besteht darun, dass SSH Keys verwendet werden.

Der normale scp Befehl sieht folgendermaßen aus

# scp -C -r /var/www/* root@192.168.0.15:/var/www

Dieser Befehl kopiert alles unterhalb /var/www (-r bedeutet rekursiv) auf den entfernten Server mit der IP 192.168.0.15 (eine lokale Beispiel IP) in das Verzeichnis /var/www unter Verwendung des Usernamens Root.
Der Parameter -C steht für “Compression”, der zu übertragende Content wird also zum Transfer komprimiert.

scp und anderer Port

Durch die vielen Brute-Force Angriffe auf den SSH Port ist es für viele Administratoren normal geworden, den SSH Port zu ändern. Dies hält viel Stress ab und die Logs etwas sauberer. Dies muss nun scp auch berücksichtigen. Auf dem Ziel-Server läuft SSH beispielsweise auf Port 9999

# scp -C -P 9999 -r /var/www/* root@192.168.0.15:/var/www

scp und RSA Key – kopieren ohne Passwort

Auch von vielen Administratoren benutzt, ist das RSA Key Verfahren. Dieses Login erübrigt die Eingabe eines Passwortes, da zuvor eine RSA Key Datei erzeugt wurde. Diese Datei beinhaltet sozusagen einen Schlüssel, der das Login an diesem Server erlaubt. Hier muss der RSA Key auf den Server, der die Daten verschicken soll, kopiert und in den scp Befehl mit eingebunden werden.

# scp -C -P 9999 -i ./remoteServerKey.ppk -r /var/www/* root@192.168.0.15:/var/www

wir haben Zeit, Bandbreite begrenzen

Wird der Server noch produktiv genutzt, kann es sinnvoll sein, die Bandbreite zu begrenzen. Auch wenn noch genügend Zeit zur Verfügung steht, kann dies sinnvoll sein. Wenn scp ohne Begrenzung los legt, kann durchauch die komplette Bandbreite ausgenutzt werden.

# scp -C -P 9999 -l 51200 -i ./remoteServerKey.ppk -r /var/www/* root@192.168.0.15:/var/www

Der Parameter -l gibt hier die Limitierung der bandbreite an. Der Wert wird in kbit/s angegeben. Eine 100 MBit Leitung hat somit 102400 KBit/s – ein Halbierung auf 50 Mbit/s wären somit 51200 KBit/s

bisherige Suchbegriffe:

  • debian scp
  • linux scp
  • scp linux befehl
  • daten von einem server auf den anderen server scp
  • scp verwendung
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  • search
  • scp dateien kopieren
  • zwei dateien gleichzeitig scp
  • scp datein -size


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